Der Unterschied zwischen Heißfolie und Kaltfolie
Heißfolie und Kaltfolie sind zwei Methoden zum Anbringen einer metallischen oder farbigen Folie auf einer bedruckten Oberfläche. Hier sind die Hauptunterschiede zwischen den beiden:
Temperatur: Wie der Name schon sagt, benötigt Heißfolie Wärme, Kaltfolie dagegen nicht. Bei der Heißfolie wird die Folie mithilfe von Hitze und Druck auf die bedruckte Oberfläche übertragen, bei der Kaltfolie wird ein spezieller Kleber verwendet, der durch UV-Licht aktiviert wird.
Prozess: Heißfolie ist ein Postpress-Prozess, das heißt, sie wird nach Abschluss des Druckvorgangs aufgebracht. Die Kaltfolienaufbringung hingegen kann je nach Verfahren entweder während oder nach dem Druckvorgang erfolgen.
Deckkraft: Heißfolie bietet in der Regel eine bessere Deckkraft und Opazität als Kaltfolie, da Hitze und Druck dazu beitragen, dass die Folie fest auf der bedruckten Oberfläche haftet. Kaltfolie kann zu einer dünneren und weniger undurchsichtigen Folienschicht führen.
Designflexibilität: Heißfolie ermöglicht eine größere Designflexibilität, da sie mit einer größeren Auswahl an Substraten, Tinten und Drucktechniken verwendet werden kann. Kaltfolie ist zwar immer noch vielseitig, erfordert jedoch möglicherweise spezifischere Bedingungen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Kosten: Heißfolie ist im Allgemeinen teurer als Kaltfolie, da für den Wärme- und Druckübertragungsprozess zusätzliche Ausrüstung und Arbeitsaufwand erforderlich sind.
Insgesamt hängt die Wahl zwischen Heißfolie und Kaltfolie von den spezifischen Anforderungen des Druckprojekts ab, einschließlich Budget, Designüberlegungen und dem gewünschten metallischen oder farbigen Effekt.